Baby-Taufe als Fest und Bekenntnis zur Religion
Wenn ein Baby geboren wurde, stellt sich für Eltern die Frage, ob es getauft werden soll. Viele Familien schätzen es, dem Baby vor Gott einen Namen zu geben und entscheiden sich für die Taufe.
Auch wenn heutzutage weniger Menschen regelmäßig in die Kirche gehen als früher, bleibt die Kindstaufe doch ein aktuelles Thema. Eltern müssen sich überlegen, ob sie ihrem Nachwuchs mit der Taufe den Weg in die Religion eröffnen. Auch wenn sie selbst gläubig sind, vertreten einige Paare die Meinung, dass der Schritt bewusst getan werden und nicht erzwungen werden sollte. Für andere Familien ist die Taufe ein selbstverständliches Ritual. Sie legen Wert darauf, das Kind vor Gott zu benennen und ihm eine Religionsangehörigkeit zu geben. Ein weiteres Argument für eine Baby-Taufe kann sein, dass man damit die Geburt des Kindes feiert. Taufen werden gewöhnlich zu großen Festen, die viele Eltern als ein schönes Ereignis, an das man sich erinnern wird, einstufen. Insofern stellt die Taufe für viele Eltern in gewissem Sinne eine Würdigung der Geburt dar.
Kindstaufen sind mit einigen Besonderheiten verbunden. Das Baby wird offiziell vor der Gemeinde in die Kirche aufgenommen. Dafür befolgen Pfarrer und Angehörige bestimmte Rituale. Es wird eine Messe mit Gebeten für die Täuflinge verlesen. Mit dem Beträufeln durch Wasser wird das Kind dann Mitglied der Kirche. Die Eltern bekennen, dass sie ihren Nachwuchs im christlichen Glauben erziehen möchten. Oft wird ein Taufpate für das Baby ernannt, dessen Rolle vom Pfarrer bestätigt wird. Er soll sich um die menschliche und religiöse Entwicklung des ihm anvertrauten Patenkindes kümmern. Meist werden auch Fürbitten für das Kind vorgetragen. Von Verwandten und Taufpaten werden Geschenke überreicht.